Begriffserläuterung

rendezvous früher: Treffen, feindliches Aufeinandertreffen
Biwak, biwakieren Zelt, Zeltlager, im freien übernachten
Kavallerie, Eskadrons berittene Einheiten
Artillerie Einheiten mit Kanonen, Feldartillerie mit Fußartillerie (die Geschütze wurden von Pferden gezogen, die Artilleristen gingen zu Fuß), fahrender Artillerie und reitender Artillerie
Infantrie Als Infanterie bezeichnet man zu Fuß kämpfende Verbände von Soldaten.
Korps Als Freikorps (französisch: corps); a wurden bis zu Anfang des 20. Jahrhunderts paramilitärische Einheiten unabhängig von ihrer nationalen Herkunft benannt. Im deutschen Sprachraum wurden erstmals im 18. Jahrhundert unter der Bezeichnung "Freikorps" Frei-Regimenter aus einheimischen Freiwilligen, gegnerischen Überläufern, Deserteuren und Straffälligen aufgestellt. Die mitunter exotisch ausgerüsteten Truppen dienten als Infanterie und Kavallerie, seltener als Artillerie. Teils nur in Kompaniestärke, teils bis zu mehreren Tausend Mann stark, existierten auch aus verschiedenen Waffengattungen zusammen gesetzte gemischte Verbände
Regiment Stieg ein Oberst in den Generalsrang auf, so behielt er in der Regel die Inhaberschaft seines Regiments, da die daraus erzielten Einkünfte nicht selten den Generalssold überstiegen. Das Regiment wurde dann von einem Oberstleutnant kommandiert. Die Inhaberstellen wurden zunehmend auch zivilen Angehörigen der Fürstenhäuser oder ausländischen Monarchen ehrenhalber übertragen, manchmal waren mit dieser Stellung als Ehrenoberst auch die Einkünfte aus dem Regiment verbunden. Früher waren Regimenter eine selbständige, aus Bataillonen (Fußtruppen), Eskadrons (Kavallerie) bzw. Batterien (Artillerie) bestehende Truppenabteilung. Die Infanterieregimenter hatten meist 3 Bataillone, die Kavallerieregimenter 4 bis 6 (im 18. und 19. Jahrhundert bis zu 10) Eskadrons, die Fuß- und Festungsartillerieregimenter 2 Bataillone, die Feldartillerieregimenter 2 bis 4 Abteilungen zu je 2 bis 4 Batterien.